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MUSIKER DES JAHRES 2002 ("Hans-Koller-Preis")

"Mit seiner Instrumentalbeherrschung und Musikalität vermag der oberösterreichische Holzbläser einerseits dort seinen individuellen Stempel aufzudrücken, wo der Umgang mit musikalischen Prinzipien längst abgeklärt scheint, und bleibt ihm andererseits dort nichts verschlossen, wo ihn sein steter Tatendrang zum waghalsigen Experiment im musikalischen Neuland verlockt. Im österreichischen Jazz ist KLAUS DICKBAUER aber auch so etwas wie eine Integrationsfigur. Eine Integrationsfigur zwischen Genres und Generationen, die wie kaum eine im Land uns immer wieder den Unterschied zwischen laut und leise vorführt, sein Handwerk im Ensemblespiel beherrscht und als Künstler musikalische Impulse setzt. Und als Solist hat DICKBAUER nicht nur etwa zuletzt im Quintett NATURE WAY mit Herbert Joos sein internationales Format bewiesen."
(Jury-Begründung) "In welchen musikalischen Kontext KLAUS DICKBAUER die improvisatorische Reise auch beginnt, führt ihn sein Umgang mit den unterschiedlichsten Idiomen doch immer an den Ort, den man gemeinhin als den wesentlichen bezeichnet: pure Musikalität."
Music Information Center Austria


Mingus´spirit pervaded the performance by The
Vienne Art Orchestra and standout Klaus Dickbauer

...Klaus Dickbauer, part of the versatile and talented reed section, delivered a solo
that proved unequivocally the universality of music as language...
The Music Papers "Musicians Exchange" December 1993

Vienna Art Orchestra at the Five Spot (New York City)

Just when it seemed as if the group was all muscle and no heart, Klaus Dickbauer on alto saxophone played a solo that traveled from bluesy tenderness to avantgarde overblowing and back, as if insisting on their emotional continuity.
JON PARELES - The New York Times / October 28, 1993


MUSIK ALS DROGENERSATZ

Die Frage " Was treibst du in Paris, Poeat?" stellte die Schauspielerin Maxi Blaha bei einem Ambienteaben im Linzer Brucknerhaus.

Entlang von exzessiven Wortkaskaden Baudelaires, Rimbauds und Verlaines gleitet Blaha in kühler Durchtrienenheit in den siebenten Himmel drogenberauschten Daseins.

Die Musik des Klarinettisten, Saxophonisten und Komponisten Klaus Dickbauer ist dabe viel mehr als eine "musique d´ameubelment".
Mit seinen kongenialen Partnern, dem Marimbaphonisten Woody Schabata, dem Bassisten Johannes Strasser und dem Schlagzeuger Emil Kristof, versteht er es in schier grenzenloser Raffinertheit einzuheizen und abzukühlen. Allein dieses Wechselbad erspart den Drogenkonsum und bringt den Boden zum Schwanken.

"Die Kronenzeitung" oktober 2006



Klaus Dickbauer präsentiert in Wels sein neuestes Projekt

Verblüffende Einfälle, neue Klangbilder - Am Donnerstag war für "Fat Farmers Wild Range of the Nightingale" Premiere im Kulturzentrum "Alter Schl8thof " in Wels. Ungeteilte Zustimmung im Saal! Im Ensemble sitzen Musiker aus dem "Vienna Art Orchestra", wie Saxophonist Florian Bramböck, Flügelhornist Herbert Joos oder Pianist Uli Scherer. Auch andere Prominenz vom Elektroniker Wolfgang Mitterer, Saxophonist Christian Maurer bis zu Bassistin Helene Labarriere wirkt an dem Projekt mit. Klaus Dickbauers musikalische Welt ist in stetiger Bewegung, die Motiv für verblüffenede Einfälle und neue Klangbilder ist. Coole bis freie Sounds der Bläser machen dieses Projekt zum Hörerlebnis. Sie erreichen kosmopolitishe Dimensionen durch die originelle Instrumentation. Etwa wenn sich das Akkordion (Jean Louis Martinier) mit dem sechsstimmigen Sax-Satz mischt, die Klarinetten insistierednen Rhytmus liefern oder die Elektronik freche Akzente setzt.
CHRIS TOMARK - Oberösterreichische Kronenzeitung/ August 1995


Klaus Dickbauer - Solo Works, 89-93

Nahezu von jedem bedeutenden Jazzmusiker existieren Solo-Einspielungen. Solo CD´s, vor allem, wenn sie von saxophonisten stammen, werden jedoch von vornherein mit Skepsis betrachtet, da sie allzu oft, vor allem für Nicht-Musiker, entweder langweilig oder unerträglich anstrengend sind. Nicht so die neue CD von Klaus Dickbauer. Sie ist eigentlich nicht eine Solo CD im herkömmlichen Sinn, da es sich nur bei einem einzigen Stück um ein Solo Stück handelt. Bei einigen Nummern wird er unter anderem von Musikern wie Ronnie Burrage oder Peter Herbert unterstützt. Neben seinen herausrageneden solistischen Fähigkeiten am Alt-, Sopransaxophon, an der Klarinette und Bassklarinette sowie an der Flöte, sind auch die Folgen seiner mittlerweile mehrjährigen Tätigkeit am Vienna Art Orchestra nicht überhörbar. Dickbauer versteht einiges vom Arrangieren. Bisweilen werden fünf Klarinetten, vier Sopransaxophone, ein Alt-Saxophon mittels Overdubbing übereinandergelegt. Die 17 Kompositionen bieten dem Hörer einiges an Abwechslung. Es "groovt" und "funkt" wird experimentell, balladesk, heiter (Dickbauer rappt!). Dickbauer hat das Gefühl für´s Timing- und zwar in jener Hinsicht, daß er den Hörer nie überstrapaziert. Die Stücke dauern wohlüberlegt zwischen einer und knapp sechs Minuten. "Solo Works, 89-93" - eine gelungene Solo-Arbeit eines hervorragenden österreichischen Musikers.
ESOX - Concerto Aug/Sept 1995


Musizierte Anleitung zum Glücklichsein

Das Jazz-Festival Saalfelden erquickte mit instrumentalen Nettigkeiten und pantomimischen Eifer. Sofern es um quasi orchestrale Botschaften ging, waren diesmal ausschließlich heimische Kapazitäten am Werk. Wobei Saxophonist Klaus Dickbauer zeigte, daß es sich für ihn, den umwerfenden Instrumentalisten, lohnt, auch im Arrangier- und Komponierbereich tätig zu bleiben...
LUBISA TOSIC - Der Standard /August 95


Im Jazz gibt es keinen "Trend"

...Vielleicht beschreiben die Begriffe "Vielfalt" und "Buntheit" den Stand der Dinge am ehesten. Das zeigte sich schon bei der Eröffnung des Jazzfestivals Saalfelden 1995. Klaus Dickbauer ehemals Ersatzmann für Wolfgang Puschnig im Wiener Art Orchester, scharte die Creme der österreichischen Jazzszene um sich, mutierte zum Masremind einer aufregenden Formation, die sich mit siebenköpfigem Bläsersatz auf verhaltene feinsinnige Klangmalerei ebenso versteht, wie auf mit hartem Beat unterlegtes Powerplay.
HEINZ BAYER - Salzburger Nachrichten/ August 1995


kritiksaxofourbielefeld

 
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